Sonntag, 28. Juni 2009

"ZU HAUSE" IM DORF.



Als zugezogener (ich hasse Gardinen) kann man wohl nie "mein Dorf" sagen. Richtig angenommen hier angekommen zu sein habe ich es erst jetzt im Winter. Wenn eine gewisse Sorte Albträume nicht mehr durch das morgendliche Zahnputzgehirn rückschießt,sondern man lachen muß über seinen Traum... dann ist man angekommen. Bei sich selbst. Mal-ZEIT. Und vielleicht in den eigenen vier Wänden. Den unfertigen. Deren FERTIGstellungsZUSTAND man sich schon genau ausgemalt hat. Nur dranbleiben muß man. Wenn man zum tausendsten Mal von Arbeit kommt, hat man sich an die Blicke derer gewöhnt,die immer auf der Bank sitzen. Sinnbildlich gesagt. Hier sind es mehr Gardinenköpfe. Deren Gesichtzüge immun sind gegen deutbare Regungen. Nachbarn habe ich nur in einer Richtung. Die anderen sind zu weit weg,um sie als Nachbarn zu bezeichnen. Hier gibt es 16 Grundstücke mit etwa 50 Einwohnern. Und Katzen. Auch Marder. Die meine ornithoLOGISCHen Bemühungen an kalten Wintertagen in Frage stellen. Durch MundRAUB. Egal ob Vogelnest oder Hummelwaben. Nachts. 2 Uhr 15. Vom Gerüst aus. Von innen romantisch anzusehende Holzverkleidungen zeigen sich dann von ihrer anderen Seite. Wenn man dann halbnackt vor die Haustür tritt und das Außenlicht einschaltet wissen die Hummeln gar nicht mehr wo Nackasaki ist. Einem sträubt sich kurz das Nackenhaar. 3mm 90Grad. Achso. Ja... auch Nacktschnecken. Haufen-weiße. Braune und schwarze. In den letzten Wochen hat es viel geregnet. Nahtloser FATALer Nebel hat sich über die Welt gelegt. BLICK-DICHTER. Wobei wir wieder bei MALEN wären. Ein MALER ist ein BLICK-DICHTER. Ich sollte vielleicht doch Maler werden?