Freitag, 18. September 2009

ALTWEIBERSOMMER




Vorm Haus.
Mit Blitz fotografiert.
Die Balsachinspinne "weibt".
Das kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "weben".
Wer weiß, wie jung die Spinne ist ;-)
Oder der Spinner.

Mittwoch, 16. September 2009

HEUTE


Heute ...
... ist eigentlich Mittwoch. Der 16.9.2009
(das Datum im Blog ist amerikanisiert...)

jetzt ...
... nutze ich mal die Tagebuchfunktion des Blogs.
... ohne Worte verwenden zu wollen.
... heute bin ich mal sprachlos.
... den ganzen Tag werde ich Zeit haben.
IN mir.
Worte zu finden.
Um sie für mich zu behalten.
Es gibt Tage,wo die "letzten 20 Jahre" durchs Gehirn wollen.
Ein Tag,wo man "los will".
Zum Auto.
Um auf Arbeit zu fahren.
Den SonnenAUFGANG fühlt.
Nochmal zurückrennt, um die Kamera zu holen.
Bevor es zu spät ist.
Es gibt ein zu spät.
Für "meinen" Sonnenaufgang soeben nicht.
Ich war im richtigen Moment zurück.
Zurück sein.
Um los zu wollen.
Heute ist so ein Tag.
Heute ...

Sonntag, 13. September 2009

ÜBER 2 MONATE SPÄTER


Seit gestern ist es hier anders.
Für mich.
Bisher habe ich "im Tunnel" gebloggt.
Weder nach links noch nach rechts geschaut.
MEIN Ding gemacht. Hier.
MICH an nichts anderem orientiert...wer...wo...was bloggt.
Vielleicht 20...30 Leute aus Freundes-und Bekanntenkreis lesen hier,was ich schreibe.
Dachte ich.
Leute,mit denen man bisher "nur so" Kontakt hatte geben mir zu verstehen, daß ich interessant schreiben würde. Ermutigen mich, weiter zu schreiben.
SO zu schreiben.
Ich schreibe eigentlich "einfach so"... aus dem Bauch...es geht auch schnell.
Manchmal bastle ich im Nachhinein noch etwas an den Texten rum.
Manchmal Tage später.
Es macht mir Spaß.
Wie Sau. :-))
Ich brauche nicht groß überlegen.
Nur schreiben.
Mehr nicht.
Dachte ich.
Bisher.
Jetzt ist das anders.
Gestern...Heute...und so weiter. Schön ist es.

Ich habe etwas entdeckt.
Einen kleinen winzigen Fingerzeig auf meiner eigenen Seite.
Von außen. Positives Eindringen. :-))
Ein klitzekleines : "Huhu!" :-))
Es gibt nette Leute hier. Diese wiederum haben andere nette Leute entdeckt.
Und plötzlich öffnet sich ein Scheuentor.
Nur Mausklicks entfernt.
Plötzlich tropft mir der Zahn.
Fotos von selbstgemachten Köstlichkeiten.
KUCHEN... (!)
Breitbeinig in saftige Stücke geschnitten.
Ästhetische Nahaufnahmen.
Beim Bäcker kaufe ich kaum noch ein Stück.
Mir schmeckt das alles nicht mehr.
Dagegen ein Kuchen, der einem zum Geburtstag in einem Päckchen geschickt verpackt geschickt wird... mmmm... von einer fernen Insel. (Danke nochmal... Du siehst,ich denke dran)
Aber eines weiß ich genau.
Ich verfalle nicht in Euroverie nach "etwas" zu suchen.
Wenn man offen und ehrlich ist zur Welt, finden sich immer kleine Banden von gleichgesinnten.
Die Betonung liegt auf KLEINE Banden.
Es gibt eine Grenze,WIEVIELEn "GUT"Menschen man in einem Lebensabschnitt die "Treue" HALTEN kann. Ohne SICH SELBST und jemand anderes,der/die ES gut mit einem meint,zu vernachlässigen.
Ich muß es als "lange das Internet und den Computer ABLEHNEND-ER" nur lernen ... kapieren... daß sich auch WIRKLICH interessante Leute da drin bewegen in ihrer Freizeit.
Ohne den "Vermarktungsgedanken".
Obwohl mir eine gewisse Selbstvermarktung gut täte.
Ich nutze nicht mal ansatzweise meine Möglichkeiten.
Satz-Weise.
DAS weiß ich.
Vielleicht finde ich mal jemanden,der/die sich der "Sache" annimmt.
Oder jemand findet mich.
Im Moment traue ich mich noch nicht.
Wieder.
Weil ich immer noch "auf Sparflamme BIN".
Ruhe vor einem kreativen Sturm.
Nach einem dumpfen Schlag, der mich verändert hat.
Da bin ich mir sicher.
Mir fehlt auch noch der Nerv um sich DURCH irgendwelche technischen Labyrinte hindurchzukämpfen um Kontakte herzustellen. Ich habe bewußt sämtliche Kommentarfunktionen hier unterbunden. Damit ich nicht zum Sklaven meines Blogs werde.
Wer WIRKLICH etwas persönliches möchte,wird es mir schon schreiben.
Mir gefällt diese Bloggeschichte hier nun doch.
Obwohl mir abgeraten wurde.
Vielleicht habe ich das "richtige Maß" gefunden.
Schreiben... WENN MIR "SO IST".
Für MICH und eine KLEINE Bande.
Bist Du ein Gutmensch?


Samstag, 12. September 2009

LIEBLINGS-GEGEN-STÄNDE


Mein Mond.
Schwer. Aus vollem Messing.
Cirka 80 Jahre alt. Handgefertigt von einem Gürtlermeister aus Dresden.
Heute habe ich wieder an "ihn" gedacht.
Als ich einen anderen Mond sah.
Der zum Verkauf steht.
Er ist aus Pailetten/Perlen und kostet 9Euro und nochwas.
Damit er nicht 10 kostet. :-)
Wohl auch aus Dresden.
Hergestellt sind beide mit "Herzblut".
Mondän?
Kann man sich von sowas trennen?
Ja.
Wenn man das Gefühl entwickeln kann,es freut sich "jemand".
Neu.
Von vorn.
Jeder Mensch hat verschiedene Ansichten, Beziehungen aufzubauen. Auch zu Gegenständen.
Lieblings-gegen-stand.
Lieblings.
Gegen?
Sammel-leiden-schaft.
Sammeln.
Leiden?
Es gibt Leute,deren Beruf es ist, heilsame Worte zu uns zu sprechen,wenn "wir nicht mehr richtig funktionieren", die sagen : "Sammeln Sie was". Das bringt ihre Seele ins Gleichgewicht.
Ich kenne zwei Frauen PLUS eine, deren Sinne von Blauen Gegenständen angesprochen werden.
Was mir daran gefällt, sie sind mir sympatisch.
Weil sie eine Meinung haben.
So eine ganz einfache.
"Blau ist Lieblings." Punkt.
Nicht auf Krampf. Sondern locker.
Den Krampf haben meines Erachtens DIE Menschen,welche auf Krampf NICHTS sammeln.
Weil sammeln was krankhaftes ist.
DAS kam im fernsehen.
Somit IST es wahr.
?
Fern-sehen.
Sehen,wie man sich von sich selbst ent(END-)-fern-t.
"Sieh zu,daß Du weg kommst!"(<--- ein Un-satz)
Von Dir selbst.
?
So will es die Gesellschaft.
Könnte man denken,wenn man verkrampft.
Könnte.
Leider kann man beobachten, daß dieses "sich gegen sich selbst wehren" viel schneller krampf-haft wir(k)d(t). Demzufolge zur Krankheit wird.
Ich möchte nicht krampfhaft krank werden.
Deswegen habe ich Lieblingsgegenstände.
Einige.
Den kleinen "Silbermond" daneben habe ich hergestellt.
Erst aus Wachs und dann in Metall gegossen.
Geschliffen bis der Arzt kommt.
Poliert.
Weggegeben.
An jemand,der sich freut.
Etwas mit Liebe herstellen für andere.
Wo es Lieblings wird.
Seelenheil.
Lieblings ist immer gut.

AUF DRAHT SEIN


Schwalben.
Sie sind. Noch.
Vor einem grauen Morgenhimmel (auch grau kann schön sein).
Auf Draht.
Ruhe.
WO saßen die Schwalben,als der Mensch noch keine Drähte durch IHREN Himmel gespannt hat?
Spannend.
Ich bin ein Spanner.
Ich beobachte die Schwalben.
DIE Schwalben. Weibchen. Das Wort zumindest ist weiblich.
Nackte.
Bloßgestellt. Sitzend auf sich gestellt.
Wie in einem Wartezimmer ohne Wände.
Ohne Behörde.
Kein Arzt auf den sie warten.
Schwalben.
Sie lernen uns,daß ruhig sitzen nicht unbedingt "warten" bedeutet.
Denn die Natur hat es so eingerichtet,daß im Normalfall genau JETZT,kurz bevor sie gen Süden fliegen,die meisten Insekten da sind. Ohne Bezugsscheine. Ohne Euroscheine. Ohne Harz4. Aber arbeiten müssen sie. Erst die Insekten. Heruntergefallene Äpfel in den Komposthimmel verwandelnd. Maden. Mädchen.
KriechEND.
MatschEND.
Flügel bekommEND.
Insektensatt losfliegEND.
ENDE.
Geschnappt. Von der Schwalbe.
Bis sie satt ist. Vollgefressen.
Auf dem Draht. Der irgendeine scheinbar wichtige Energie von "A" nach "B" befördert.
Die Schwalben wissen gar nicht,was da zwischen ihren Zehen passiert.
Sie sitzen.
Einfach so.
Da.
Bevor sie weg sind.
Für Monate.
Da sind sie auf Montage im Ausland.
Nur wo ist ihre Heimat?
Hier oder dort?
Am Himmel.
Im Himmel.
Seit auf Draht.
Ihr lieben Schwalben.
Laßt mich nicht hier sitzen.
Vorm leeren Himmel.