Mittwoch, 17. Februar 2010

WACHOLDERDROSSEL

Gestern und heute hatten wir auf Arbeit Besuch.
Eine Wacholderdrossel.
Sehr interessanter Vogel.
Bewirft seine Feinde mit Kot, der diese flugunfähig machen kann und das sichere Ende für diese bedeuten kann. Also Elstern und Krähen, haltet euch da mal lieber raus.

FEIERABEND

Unbeirrt von den Nachrichten vom kommenden Regen tut der Schneesturm so, als wäre ihm das Wetter Wurst.

FARBSTOFF TARTRAZIN


Farbstoff Tartrazin.
Ist drin.
Im Wasabi- Käse.
Diese Verbrecher.
Nachdem ich bei Wikipedia nachgelesen habe, was DAS ist, habe ich sogar Wut.
Das ist ja VORSATZ !!!
In Amtsdeutsch: Beihilfe zum versuchten Mord.
Wieso ich überhaupt gelesen habe NOCHMAL, was da im Käse drin ist ???
Weil ich jetzt gerade das letzte Stück gegessen habe mit nichts dazu und plötzlich Herzstechen bekam.

Heute war ein bewegter Tag.

Früh Schneesturm die ganze Nacht über.
Die Wehe bläst zum Volkssturm.
Sie weiß, daß ihre Tage gezählt sind.
In den Wetternachrichten taut es schon.
Da will sie den Endsieg doch noch an sich reißen.

Die Bilder:
Der Hintern der vor einigen Tagen von mir beschriebenen Wehe.
Heute früh.
Ich habe gleich angehalten und GEHORCHT.
Am Horizont im Scheesturm kann ich die Schneefräse ARBEITEN hören.
Zu sehen ist sie noch nicht.
Also erstmal warten.
Die Wulst unter der Sonne ist der Schneesturm.
Über den Wolken sieht man den Kondensstreifen eines Flugzeuges.
Vielleicht nach Süden ins warme.
Auf alle Fälle nicht die Cesna, die gerade in Kleingießhübel abgestürzt ist.
Die Wehe.
Das garstige Weibchen.
Ist heute gar nicht handzahm.
Die Straße ist DA vorn NUR EINSPURIG, der Rest ist Wehe.
Ein übereifriger Rentner hat dort DRIN gerade den Rückwärtsgang eingelegt, weil er nicht auf die Idee kam mit dem HORCHEN.
Aber er ist auch aus dem Nachbarort.
Ich hatte 3 Minuten vorher schon meine erste Schneewehenerfahrung DURCH.
Speed, Speed !!!
Und nicht genau wissen wo die Straße langgeht, weil sie nicht zu sehen ist.
Hoffen, daß nix entgegen kommt.
Und dann RECHTZEITIG bremsen, denn GERADEZU ist der Dorfteich.
ABS ist im Winter das letzte.

Das andere Bild zeigt meine Haustür heute früh.
Das finde ich wiederum schön.
Gib es nur bei Sturm.

Dienstag, 16. Februar 2010

SICH SELBST AUFESSEN WOLLEN

Heute war zwar Fasching, aber ich hatte ganz anderes im Sinn.
Zum Mittag habe ich mir wie gestern einen Salat bereitet, da hätte ich mich reinlegen können.

Rucola, eine geraspelte Möhre , etwas Hirse noch warm(alles Bio...), geriebenen japanischen Wasabi Käse und Buttermilch mit etwas Tomatenmark gequirlt.
Dazu den Rest der Buttermilch mit geschrotetem Leinsamen getrunken.
In der Mittagspause auf Arbeit.

Menschenauflauf zum Mittag in der Betriebsküche.

mmmmm :-)
Der grüne Käse hat ja diesen Wasser-Meerrettich-Geschmack, der sich wunderbar mit dem Rucola ergänzt.
nochmal mmmmm :-)

Jetzt ist es 22:21 Uhr und ich habe mich gerade mit Kokosöl eingecremt.
Bloß mal so als Test.
Gekauft habe ich es, weil jemand von in Kokosöl gedünsteten Vollkorn-Knoblauch-Spaghetti schwärmte. Eine Frau in einer Zeitschrift aus einem Bio-Laden.
Kokosöl. Noch nie wahrgenommen. Gekauft, gegooglet und gelesen. Man kann es tatsächlich zur Hautpflege verwenden. Ich rieche jetzt wie eine lebende Kokosnuß und könnte mich selbst aufESSEN.

Mal sehen, was ich heute träume.
Im Dunstkreise meiner Kokosbalsamierung.
Gestern Nacht habe ich von einem schwarzen Nissan Patrol geträumt, den jemand restauriert hatte und ich bin da wie ein kleiner Junge drumrumgeschlichen mit weit aufgerissenen Augen.
Ja, genau SO EINER.
So ein schöner langer eckiger.
Wie ich 2 hatte.

Egal.
Jetzt habe ich mich und meine Kokosaura.

mmmmm :-))

Sonntag, 14. Februar 2010

368/2

Heute taut es hier.
Trotzdem "liegen" hier noch 35-50cm Schnee, wie man an den Größenverhältnissen der Mülltonne rechts sehen kann. Ich habe sie ja nicht zu einem Drittel eingegraben vor dem Winter.
Ab welcher Höhe "steht" Schnee eigentlich?

368/2.
Steht auf dem Behälter.
Vollkeramik.
Sauschwer.
KRÄUTERLIKÖR stand da mal drauf.
800 Liter.
Ist leider weggewittert.
Und eine Skala, die vielleicht Aufschluß über die Menge Inhalt gegeben hat.
Habe ich verpaßt, daß zu konservieren.
Der Behälter ist von der 1820 gegründeten "Dresdner Presshefen & Kornspiritus Fabrik" auf der Friedrichstraße. Besser bekannt unter "Bramsch".
Den gesamten Behälter habe ich mal mit flüssigem Wachs einbalsamiert.
Er soll hier mal als Regenwasserfaß dienen.
Weil ich die grünen Plastetonnen nicht so mag.
Als Übergangslösung ja. Aber man will es ja auch mal schön haben vorm Haus.
Habe nur noch keine Idee, wie ich den Behälter VON INNEN absolut dicht bekomme, denn er hat Haarrisse.
Granitblöcke für einen Sockel sind schon da.
Auch ein riesiger Messinghahn von einem alten Waschkessel.
Schließlich erträume ich ja den Inhalt in Gießkannen oder Eimer füllen zu können.
Deswegen auch der Sockel, damit man sich nicht so bücken muß.
Man wird nicht jünger.

Weggeben kann ich den Behälter nicht, denn er ist ein Geschenk von jemand, mit dem ich mich gut verstand. Eigentlich müßte ich seinen Namen hier hin schreiben und ihm einige Zeilen widmen, denn er weilt nicht mehr unter uns und im Internet findet man so gut wie nix über ihn.
Unsere Namen ähneln sich, nur mit seinem "von" kann ich nicht dienen.
Blau sein.
Am besten ich schreibe es AN den Behälter.
Genau.

Bald ist Frühling.
Das Fasten rückt näher.
Gift von sich lassen.


Samstag, 13. Februar 2010

OHNE ÜBERSCHRIFT

Foto bitte anklicken, damit die vollen Pixel kommen.
Von links nach rechts:
Kleiber,Sperling,Kohlmeise (am Knödel) und Rotkehlchen (mächtig aufgeplustert), darüber noch ein Sperling und eine Amsel (gelangweilt...von Ästen teilverdeckt)
Viel Zeit habe ich heute nicht zum fotografieren.
Mittags.
Wärend das Essen köchelt mal schnell.
Haustüre auf und schwupp- weggeflogen sind sie.
Zwei, drei Minuten Geduld.
Draufdrücken auf den Auslöser.
Wenn es draußen nicht ganz so bitter kalt ist ist weniger "Betrieb" an den Futterautomaten.
Hin und wieder weiß ich nicht, wie die Vögel heißen.
Vorgestern war "jemand" da mit einer relativ großen Haube auf dem Kopf.
Nicht ganz so groß wie eine Amsel, aber wesentlich größer als Finken.
Könnte eine Haubenlerche gewesen sein.
Aber die sind doch so gut wie ausgestorben in Mitteleuropa.
Gut, man kann ja nicht verlangen, daß sie sich alle bei mir vorstellen persönlich.
Sind ja auch bloß Menschen- die Vögel.
Weiter geht es, der Mörtel ruft.

Freitag, 12. Februar 2010

VG

Verbrauchergenossenschaft.
Ich habe mich angemeldet.
Registrieren lassen.
Jetzt bin ich Genosse.
Seit gestern.
Die Verbrauchergenossenschaft vermarktet Bioprodukte aus der Region und darüber ergänzend vom Globus.
Einkaufen können nur Mitglieder. Genossen und Genossinnen.
Als bisheriger Ernährungslaie ist man vor den Regalen "leicht überfordert".

Habe ich bisher verpaßt.
Kichererbsenpaste.
Steht da plötzlich so im Raum.

Beim probieren der (Demeter) Mahlitzscher Vollmilch hätte ich mir gewünscht, daß mein Gaumen die Größe einer Turnhalle annehmen könnte. Soooo guuuut hat mir das geschmeckt. Nicht auszudenken, daß es NOCH gesünder wäre, gar keine Milch mehr zu trinken. Kuhmilch ist für Kuhbabys und nicht für den Menschen.

Basta.

In den letzten Wochen bin ich ja sanft mit drucklosem Nachdruck an das "Thema" herangeführt wurden. Ein Lernprozeß. Obwohl ich im Leben "immer mal" erhobene Zeigefinger sah. Aber man denkt... (nicht bis zum Schluß...) ...die Bequemlichkeit... "es ist doch SO üblich"... "machen ja ALLE (eben nicht!) SOOO"...Loslassen können in vielerlei Hinsicht. Ja loslassen. Klammern können andere. Programmieren und programmiert sein und werden. Immer wieder neu von den selben Dingen und Personen. Unbemerkt. Denken, daß "sie einem was gutes tun wollen". Mit ihren rastlosen Augen.
Schön ist, daß mir der GeschmacksSINN über die Jahre erhalten geblieben ist. Obwohl ich beim Meerrettich-Nutella-Test 1996 nicht anwesend war. Aber an eine Getränkerarität kann ich mich noch erinnern von "damals". Belgisches Ananasbier. Nicht das primitive nocharomatisierte. Nein richtiges. Dieses, welches traditionell auf dem Dachboden der Brauerei in einem riesigen flachen und vor allem OFFENEN Bottich den wilden (in unserer Luft überall enthaltenen) Hefestämmen ausgesetzt und somit in Gärung versetzt wird. Die Fenster solcher Dachböden bleiben absichtlich offen stehen, damit der Prozess beschleunigt wird.
Viele Produkte, die interessant schmecken, tragen auch kleine ebenso interessante Geschichten mit sich herum. Bei denen es nicht vordergründig nur ums Geldverdienen geht.
In den Wochen vor meinem Fasten tue ich gut daran, mir schon Gedanken über das "danach" zu machen.
Ernährungsumstellung.
Ich bin umstellt.
Von mir selbst.
Ich muß mir Fragen gefallen lassen von meinem eigenen "ich".
Abstand GEWINNEN.
Zum Supermarktregal.
SuperMark hat nicht überlebt.
Euro.
Bio.
Logisch.
Zumindest, wenn man es zuläßt darüber nachzudenken.
Vor sich.
Vorsicht.
Vor Sicht.
Sichtweise.
Weise sein.
Ohne zu verteufeln.
Nur nicht militant werden.
Unextrem sein.
Das wird gut.

Dienstag, 9. Februar 2010

WE WE WE WEHE MINUS GRADE.de

Ford.
Nix wie weg.
Er hilft mir.
Der kleine Ford.
Jeden Tag.
Muß ich an ihr vorbei.
Die Wehe (an der Wehe.).
Garstiges Weibchen.
Wehe wenn sie losgelassen.
Wenn wir spät heim kommen.
Wollen.
Der Ford und ich.
Sie läßt uns.
Durch.
Schleierhaft.
Vehement.
Manchmal läßt sie uns gerade so.
Dann geht sie bis zur durchgehenden Linie rechts neben dem Ford.
Da macht sie sich dick.
Läßt nur eine Spur frei.
Stürmisch.
Schwer.
Die Wehe.
Hier auf dem Bild ist sie grad handzahm.
Irgend was scheint sie erdrücken zu wollen.
Erd-rücken.
Nur nicht uns beide.
In der Stadt liegt kaum noch Schnee.
Schnee von gestern.
Das Bild ist auch von gestern.
Aber die Wehe ist unverändert.
Da.
Naturgemeiselt.
Die Schneefräse schiebt der Wehe einen Riegel vor.
Gemarsriegelt.

Donnerstag, 4. Februar 2010

SONNENAUFGANG

Tagsüber leckt die Sonne am Schnee rum.
Gut zu wissen, daß Schnee auch verdunstet.
Bringt weniger Hochwasser im Frühjahr.
Auch im eigenen Keller.
Am Hang wohnen hat auch in der Sonne so seine Schattenseiten.
Kann man aber etwas tun dagegen.
Gegen vielerlei Schatten kann man was tun.
Licht dagegensetzen.