Freitag, 12. Februar 2010

VG

Verbrauchergenossenschaft.
Ich habe mich angemeldet.
Registrieren lassen.
Jetzt bin ich Genosse.
Seit gestern.
Die Verbrauchergenossenschaft vermarktet Bioprodukte aus der Region und darüber ergänzend vom Globus.
Einkaufen können nur Mitglieder. Genossen und Genossinnen.
Als bisheriger Ernährungslaie ist man vor den Regalen "leicht überfordert".

Habe ich bisher verpaßt.
Kichererbsenpaste.
Steht da plötzlich so im Raum.

Beim probieren der (Demeter) Mahlitzscher Vollmilch hätte ich mir gewünscht, daß mein Gaumen die Größe einer Turnhalle annehmen könnte. Soooo guuuut hat mir das geschmeckt. Nicht auszudenken, daß es NOCH gesünder wäre, gar keine Milch mehr zu trinken. Kuhmilch ist für Kuhbabys und nicht für den Menschen.

Basta.

In den letzten Wochen bin ich ja sanft mit drucklosem Nachdruck an das "Thema" herangeführt wurden. Ein Lernprozeß. Obwohl ich im Leben "immer mal" erhobene Zeigefinger sah. Aber man denkt... (nicht bis zum Schluß...) ...die Bequemlichkeit... "es ist doch SO üblich"... "machen ja ALLE (eben nicht!) SOOO"...Loslassen können in vielerlei Hinsicht. Ja loslassen. Klammern können andere. Programmieren und programmiert sein und werden. Immer wieder neu von den selben Dingen und Personen. Unbemerkt. Denken, daß "sie einem was gutes tun wollen". Mit ihren rastlosen Augen.
Schön ist, daß mir der GeschmacksSINN über die Jahre erhalten geblieben ist. Obwohl ich beim Meerrettich-Nutella-Test 1996 nicht anwesend war. Aber an eine Getränkerarität kann ich mich noch erinnern von "damals". Belgisches Ananasbier. Nicht das primitive nocharomatisierte. Nein richtiges. Dieses, welches traditionell auf dem Dachboden der Brauerei in einem riesigen flachen und vor allem OFFENEN Bottich den wilden (in unserer Luft überall enthaltenen) Hefestämmen ausgesetzt und somit in Gärung versetzt wird. Die Fenster solcher Dachböden bleiben absichtlich offen stehen, damit der Prozess beschleunigt wird.
Viele Produkte, die interessant schmecken, tragen auch kleine ebenso interessante Geschichten mit sich herum. Bei denen es nicht vordergründig nur ums Geldverdienen geht.
In den Wochen vor meinem Fasten tue ich gut daran, mir schon Gedanken über das "danach" zu machen.
Ernährungsumstellung.
Ich bin umstellt.
Von mir selbst.
Ich muß mir Fragen gefallen lassen von meinem eigenen "ich".
Abstand GEWINNEN.
Zum Supermarktregal.
SuperMark hat nicht überlebt.
Euro.
Bio.
Logisch.
Zumindest, wenn man es zuläßt darüber nachzudenken.
Vor sich.
Vorsicht.
Vor Sicht.
Sichtweise.
Weise sein.
Ohne zu verteufeln.
Nur nicht militant werden.
Unextrem sein.
Das wird gut.